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Regional TennisFan Okt 09 Neben dem Platz - kurz notiert
Matchball für oder Matchball gegen? Infos querbeet.

Geschenk: Weihnachtsmänner, Spekulatius, Lübecker Marzipan und mehr. Dass man diese Kalorienbomben bereits regelmäßig Mitte August erwerben kann, ist erschreckend, aber die Supermärkte müssen auch leben. Dass Weihnachten 2009 vor der Tür steht, ist spätestens seit dem 25.12.08 bekannt. Und seitdem beschäftigt die Frage, was ist das ultimative Last Minute Geschenk, das noch am 24.12. zu erstehen ist. In diesem Jahr fällt diese Ungewissheit weg. Der ITA Tenniskalender 2010 in DIN A3 mit tollen Fotos der ATP/WTA Stars sollte in keinem Tennishaushalt 2010 fehlen. Er kostet € 12,90 und ist das Präsent für Mannschaftskameraden, Freunde, Bekannte, Gegner aber natürlich auch für sich selbst. Ganz nebenbei könnten Sie der/die glückliche Gewinner/in sein, die sich im Juni bei den French Open wieder findet. Um sicher zu gehen, können Sie den Tenniskalender natürlich schon vor dem 24.12. erwerben! Mailen Sie dem TennisFan unter tennisfan@live.de oder faxen Sie an 04121/88620. Ganz schnell geht es, wenn Sie 0171/9506589 (Thies Röpcke) direkt wählen.


Tolle Fotos im Tenniskalender 2010

Tennis und Ski?: Ski in-Ski out? Harry Hansen, Tennis und Skifan aus Pinneberg, begeisterter Tiefschneefahrer und kürzlich mit Abstand Ranglistenerster des Hexenkessels (drei seiner Stars, Davidenko, Ferrer und Cuevas erreichten das Halbfinale) am diesjährigen Hamburger Rothenbaum, bietet im nächsten Frühjahr wieder eine Reise nach Snowmass und Whistler/USA an. Harry: „Jedes Jahr fällt dort bis zu zehn Meter Schnee, und das nicht geradeaus. Whistler geht hinauf bis 2.100 m und ist mit 250 Kilometer Skipisten die Nr.1 in Nord Amerika. Aber, trotz der Größe kennt man in Amerika keine Schlangen an den Liften. und Höflichkeit ist überall selbstverständlich.“ Wer hat Interesse? Viel Spaß und noch mehr Ski sind garantiert. Infos unter E-Mail: joisycity@gmx.de oder rufen Sie Harry Hansen doch einfach an. Tel. 04101/67007. Die Reise bzw. die Hotels sind bereits im Internet zu besuchen: Hotel Horstmanhouse oder Hotel Crestwood. Zeitpunkt: 29.03.–14.04.09. Preis für 11 Übernachtungen im Horsemanhouse im DZ ab € 1.694.


Harry Hansen im Tiefschnee

Nur Ski?: Wer nicht ganz soweit fliegen möchte, es geht auch schneller. Von Hamburg nach Innsbruck und von dort weiter ins Hotel Astoria/Kühtai. Einchecken, auspacken und dann auf die 20 Meter entfernte Piste. Ein Klick auf Hotel Astoria Kühtai und Sie können sich schon einmal einstimmen.

Jugend: Die Veranstalter Renate und Dieter Wede (Jugendwart KTV Steinburg) freuen sich auf das Volksbank Raiffeisenbank Itzehoe Hallenturnier. Der Kreistennisverband Steinburg veranstaltet am Sonnabend und Sonntag, den 10./11. Oktober 2009, sein zweites DTB-Ranglistenturnier Nachwuchs U21 m und U18 m in der 4-Feld-Halle in Brande-Hörnerkirchen. Meldeschluss ist der 2.10.09. Infos unter www.TVPro-online.de Tennis/Turniere/Oktober oder E-Mail: wede-oelixdorf@t-online.de oder Tel. 04821-91430, mobil 0175-6431070.

Zulauf: Die vier „Großen“ Sommerturniere unserer Region konnten sich über Meldungen nicht beklagen. Die Ellerbeker Open, der Sparkassencup Uetersen, der Silberbarrencup Pinneberg und der Heiße Elmshorner Tennis Herbst verlangten von den Turnierleitern wieder einmal gezielte Planung im Vorfeld, damit alles unkompliziert ablaufen konnte. Dierk Haartje, Organisator des Uetersener Sparkassencups: „Wir hatten eine Steigerung der Teilnehmerzahlen im Vergleich zum Vorjahr um über 40% auf die neue Rekordzahl von 135 Nennungen, das bedeutete ein wahres Mammutprogramm. Nicht wie geplant am Freitag, sondern bereits am Donnerstag mussten die ersten Matches ausgetragen werden. Es sieht so aus, dass wir uns im nächsten Jahr mit einer Teilnahmebeschränkung befassen müssen.“

„Vielspieler“: Wie klettert man in der Rangliste? Trainieren bringt weiter, viel trainieren bringt noch weiter, viel trainieren und Turniere spielen bringt am weitesten. Keine allzu neue Erkenntnis, manchmal gerät diese aber ein bisschen in Vergessenheit. Vielturnierspieler und dementsprechend hoch in den Ranglisten platziert sind aus unserem Umkreis u.a. Leon Schütt (TV Itzehoe, He), Olga Schaposchnikova (LTCE, Da 40), Rainer Schiewe (TG Barmstedt, He 55), Torben Otto (KSV Kummmerfeld, He) und Tomas Charlos (LTCE, U14). Gänzlich unschlagbar ist indes: Trainieren und viele Turniere spielen und älter werden, jedenfalls für Björn Keller. Der 1. Herren Spieler des LTC Elmshorn rutschte in dieser Saison in die Herren 30. Seitdem eilt er von Erfolg zu Erfolg - sein Größter: er gewann den Sparkassen Cup in Uetersen durch seinen Finalsieg bei den Herren 30 gegen Thorsten Fricke (TG Düsternbrook). Dies war gleichbedeutend mit dem Titel des diesjährigen Landesmeisters des TV Schleswig-Holstein.

Fischmarkt: Der Festausschuss des TV-Moorrege stellte für sein Sommerfest ordentlich etwas auf die Beine. Rund um das Clubhaus war unter professioneller Unterstützung von Wolfgang Behnke ein Fischmarkt aufgebaut, der seinesgleichen sucht und allerlei Köstlichkeiten zu bieten hatte. Die ca. 50 Mitglieder und Gäste wurden mit Prosecco-Rose und Korn mit eingehängtem Sild begrüßt. Ansonsten gab es diverse Fischbrötchen, Matjes, eingelegte Bratheringe, Bratkartoffeln, Salate und frisch gebratene Scampis mit Kräutersoße. Mit dieser Grundlage im Magen war klar, dass die Feier erst im Morgengrauen endete.

„Wenigspieler“: Das komplette Gegenteil der Vielspieler ist Altmeister Gunnar Ziesenitz. Außer den Nordliga Punktspielen mit seinem Herren 50 Team der TG Barmstedt spielte er nur zwei Turniere in dieser Saison. Ungesetzt, da ohne Ranglistenpunkte keine Setzung, verdarb er den Gesetzten die gute Laune. In Uetersen wurde er Landesmeister der Herren 50, in Bremen sogar Norddeutscher Meister der Herren 60 in überzeugender Manier.

Rothenbaum 1: Insgesamt ein viel versprechender Neustart, die German Open 2009. Hätte es weniger von oben geschüttet, wäre der Wunsch vom Neu-Turnierdirektor Michael Stich, mehr als 50.000 Zuschauer während der Turnierwoche begrüßen zu können, wahrscheinlich aufgegangen. Durch die Regentage sind bestimmt 15.000 eigentlich Bereitwillige abgehalten worden. Die TennisFan Umfrage nach evtl. weiteren Gründen können Sie auf Seite --- lesen. Z.B. hat sich Ulrich Lhotzky-Knebusch, 1. Vorsitzender des TC Kellinghusen und stellvertretender Chefredakteur der Elmshorner Nachrichten (also ein ausgewiesener Fachmann), Gedanken gemacht, wie dem Turnier auf die Sprünge zu helfen ist. Er gibt den Veranstaltern u.a. den Tipp, einen Medienpartner in Schleswig-Holstein zu verpflichten, der die German Open durch verschiedene Aktionen begleitet. Obendrein sollten die Nordverbände mit ihren Vereinen eingebunden werden und zum Schluss: warum soll nur die Stadt Hamburg einen „Zuschuss“ zahlen und nicht auch in abgeschwächter Form Kiel, Hannover und Bremen.

Heißer Herbst: Die traditionelle Players´ Night als Abschluss des Heißen Elmshorner Tennisherbstes 2009 fand im Sportlife-Hotel an der Hamburger Straße statt. Vor den Spaß haben die Götter aber den Schweiß gesetzt, denn etwa zwei Drittel der Teilnehmer an der Players´ Night haben am Freitag und Samstag noch ein Mixed-Turnier auf den Anlagen des SV Lieth und des FTSV Fortuna gespielt. Alle Sieger und Platzierten schafften es aber, einigermaßen pünktlich zur Players´ Night zu erscheinen. Gegen 23 Uhr verloste Turnierorganisator Ferdinand Schratzberger ein 50-Liter-Faß Bier, eine Spende von Getränke Burmeister, an die teilnehmenden Vereine. Das Fass gewann der TSV Sparrieshoop, beneidet von den leer ausgegangenen Vertretern der anderen Vereine. Überlegungen, den Verein zu wechseln, wurden laut.


Werner Steinke und Jochen Boyke hatten ein schweres Los gezogen

Unding: Günther Staubes, ex LTC Elmshorn 2. Vorsitzender, jetzt TSV Sparrieshoop, schüttelt über einen Verein in Elmshorn nur noch den Kopf. Der Mitorganisator des Volksbank Street Tennis Tages kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum sich der EMTV nicht am o.a. Tennis Tag der Elmshorner Schulen beteiligte. Günther Staubes: „Nicht ein Helfer wurde in diesem Jahr vom EMTV gesichtet. Dabei saßen alle Verantwortlichen der Clubs im Vorfeld in der „Weißen Villa“ zusammen, um u.a. diesen Tag zu besprechen. Ich bin ziemlich enttäuscht über dieses Verhalten. Der Wunsch vom ebenfalls anwesenden Stadtrat Volker Lützen – man könnte aus Elmshorn eine Tennisstadt machen, das geht aber nur gemeinsam – ist offensichtlich nicht angekommen. Und das vor dem aktuellen Hintergrund, dass der EMTV sein Vereinsgelände auslagern möchte und dafür von der Stadt Zuschüsse fordert. Das ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.“ Mehr dazu auf Seite ….

ITF Wahlstedt: Die weltweite Finanzkrise ging 2009 auch am Future Wahlstedt nicht vorbei. Gerade von den regionalen Sponsoren aus Wahlstedt und Umgebung hätten sich die Veranstalter schon ein wenig mehr Engagement für den Standort und den Freizeitwert der Stadt gewünscht. „Tennis bietet den Wahlstedtern schließlich einen hohe Identifikation mit ihrer Stadt,“ sagt Dr. Frank Intert, Initiator des Tennisprojektes. Eine florierende Jugendarbeit im Verein, stetig steigende Mitgliedszahlen und überregionale Erfolge im Leistungssport stützen diese These. „Wir werden weiter für unsere Sache werben,“ verspricht der Wahlstedter Unternehmer. „Wir haben erstklassigen Sport gesehen und eine tolle Turnierwoche erlebt. Wenn die endgültigen Zahlen vorliegen, werden wir in den kommenden Wochen im Verband beraten, wie es weitergeht, “ zog Dr. Frank Intert nach einer faszinierenden Tennis-Turnierwoche zufrieden Bilanz.

Bravo: Der TC Prisdorf wurde in diesem Jahr 30 Jahre alt. Ines und Detlef Siggelkow präsentierten für einen guten Zweck eine Tombola, die für jeden etwas Interessantes dabei hatte. € 400 wurden erwirtschaftet und dem Kinderkrankenhaus Altona zur Verfügung gestellt.

Auszeichnung: TennisForce, Sandplatzbelag der Firma Sportas, wurde vom Tennis Magazin im Rahmen einer großen Tennis Gala als innovativstes Tennisprodukt 2009 ausgezeichnet. Für Aufsehen sorgte TennisForce im April, als die Porsche Open in Stuttgart (in der Halle!) erstmalig auf diesem speziellen Sandbelag gespielt wurden. Die Spielerinnen waren durchweg zufrieden mit dem Untergrund. Wer Interesse hat, den Boden zu testen, in unserem Kreis bestehen bereits vier Plätze auf der Anlage des TC Kölln-Reisiek. Auch wenn der Winter vor der Tür steht, testen können sie das ganze Jahr. Das ist der Vorteil dieser Plätze. Stimmt einigermaßen die Temperatur, können Sie den ganzen Winter draußen spielen.


Das 30jährige Vereinsjubiläum des TC Kölln-Reisiek wurde u.a. mit einem Match in traditioneller Tenniskleidung (Claus Malte Suren und Sabine Heinrich) gefeiert.

Matchtiebreak 1: Stand der Entwicklung zum Match-Tiebreak anstatt eines 3. Satzes in den Regionalligen (in Fachkreisen der Inkontinenz-Paragraph): Dem Antrag eines Verbandes folgend hat die Mehrheit (80 %) der Senioren-Referenten dafür gestimmt, bei den Sommer-Punktspielen der Regionalligen, in allen Altersklassen der Seniorinnen und Senioren weiterhin den 3. Satz auszuspielen. Verschiedene, unabhängig voneinander durchgeführte Umfragen bei Spielern, Mannschaften und Vereinen hatten ergeben, dass ca. 70% der Spielerinnen und -Spieler bei den Sommer-Punktspielen gegen den Match-Tiebreak. Jetzt wird diese Empfehlung (mehr ist es leider nicht) den Sportwarten der Verbände vorgelegt. Nach den Abstimmungserfahrungen der letzten Jahre wird diese in etwa 50/50 ausfallen, wenn es denn einigermaßen gut läuft gegen den Matchtiebreak. Das ist dann aber noch nicht der Weisheit letzter Schluss, haben doch die Verbandspräsidenten das letzte Wort. Und hier gilt nach wie vor der Satz eines Insiders: „Wo kommen wir denn hin, wenn die Spieler bestimmen wollen, wie Regeln auszusehen haben.“ Es sieht schlecht aus für den 3. Satz. Taktisch klüger wäre es von den Seniorenreferenten gewesen, für den Matchtiebreak zu stimmen. Denn dann müssten die Herren Präsidenten ja dagegen stimmen, da wie gesagt: wo kommen wir denn hin?

Rothenbaum 2: Sorry Nicolay Davidenko. Turniersieger, ohne einen Breakball gegen, ist mit Abstand bet-at-home. Man muss dem Nicht-Mehr-Sponsor oder Doch-Heimlich-Sponsor bet-at-home zugestehen: Seine Marketingabteilung hat das Wettanbieterverdienstkreuz am Bande gewonnen. Das ganze Procedere in den Wochen vor Turnierbeginn war eine taktische Meisterleistung, Kompliment! Und dann auch noch die vereinbarte Titelsponsorsumme (ca. € 400.000) zu zahlen, obwohl man offiziell aus dem Rennen war, gab eine weitere Schlagzeile in den Medien. Der Mann/Frau, der diesen genialen, marketingtechnischen Zeitablauf bei bet-at-home präsentierte, ist bestimmt einige Gehaltsstufen hoch gefallen. Gab es eine Wette, bei der man über den Ausgang des Streites mit der Stadt Hamburg seine Einsätze tätigen konnte? Wenn ja, ist die oben angedeutete Summe bereits wieder eingefahren. Der TennisFan hält die Wette, dass bet-at-home auch im nächsten Jahr wieder mit im Rennen ist - eventuell sogar ohne juristische Spitzfindigkeiten. Angeblich entscheidet die EU im Frühjahr darüber, ob ´nicht-staatliche´ Wettanbieter offiziell werben dürfen.

Matchtiebreak 2: Bei verschiedenen Endrunden - z.B. deutsche Vereinsmeisterschaften der Herren 50 und dem Qualifikationsspiel zur Endrunde der Herren 55 - setzten sich die teilnehmenden Teams über den vom DTB angeordneten Matchtiebreak hinweg und ließen den dritten Satz ausspielen. Die Oberschiedsrichter waren machtlos und mussten hilflos mit ansehen, wie der dritte Satz voll ausgespielt wurde. Die hektischen Telefonate mit den DTB Verantwortlichen brachten, trotz Androhung von Sanktionen, nur der Telefongesellschaft was. Allerdings erhielten die sechs disziplinlosen und regelabtrünnigen Vereine - immerhin die Creme de la Creme des DTB Seniorentennis - eine Woche später die Androhung von Sanktionen. Bisher nur ein Gerücht? Ist das der Beginn der Revolte im Seniorentennis? In den USA haben sich die Seniorenspieler einen eigenen Verband zugelegt, da sie ihre Interessen in der USTA (Amerikanischer Tennis Verband) nicht ausreichend vertreten sahen. Steht der DTB demnächst ohne Senioren da? Bei den merkwürdigen Entscheidungen der hohen Herren in letzter Zeit ist dies nicht mehr auszuschließen. Nach letzten Informationen steht der DTB in Kürze nicht nur ohne Senioren, sondern auch ohne acht Landesverbände da. Die sind angesäuert über die vom DTB nicht angekündigte Bürgschaft (offizieller Begriff „Schutzschirm“!!) in Höhe von € 450.000 an die von Michael Stich übernommenen German Open.

Matchtiebreak 3: Und noch einmal dieses Thema. Ausgesprochen clever vom DTB (der „Ballsponsor“) war indes, den Wechsel der Bälle in den o.a. Endrunden (neue Bälle) auf 13 und dann 15 Spiele anzusetzen. Die 15 sind nach Adam Riese nicht zu erreichen, auch wenn man noch solange spielen würde, da spätestens bei 6:7, 7:6 (26 Spiele) der Matchtiebreak ins Spiel kommen würde. Gut gerechnet oder gespart am falschen Ende?

Meer Tennis?: Die nächste Campreise der TSTR Tennisschule führt in den Club Ali Bey/Belek in der Türkei. 36 Sandplätze direkt am Strand sollten reichen, um auch die härtesten Konditions- und generell Tennisverrückten zufrieden zu stellen. Zeitpunkt: 02.-13. April. 2010. Kostenpunkt € 891 im DZ, all inclusive versteht sich. Anmeldungen unter troepcke@hotmail.com oder direkt per Telefon 0171 9506589.

Einzug: Beim LTC Elmshorn werden die Mannschaftsspieler Euro-mäßig in die Pflicht genommen. Nach dem Abstieg der 1. Damen aus der Landesliga, Grund war das mehrmalige nicht vollständige Antreten des Teams und den damit verbundenen Zwangsgeldern des Verbandes (ca. € 800), rumort es in der Mannschaft. Sollen die Spielerrinnen doch nicht unerheblich an der Geldstrafe beteiligt werden (auch die, die alle Matche anwesend waren). Warum das Team oder der Verein insgesamt nur sieben Spielerinnen für die Sommersaison meldete, bleibt das Geheimnis des LTC Vorstandes. Die Sommersaison 2010 wird da bedeutend einfacher. Ein Teil des Teams wird sich komplett zurückziehen, sollte der Vorstand seine Drohung wahr machen, obendrein sind in der Verbandsliga sowieso nur 4er Teams zugelassen.

Rothenbaum 3: Der TennisFan verloste im Vorfeld der German Open Eintrittskarten. Glückliche Gewinner von jeweils zwei Tickets waren: Michael Schiederig (LTC Elmshorn, Simone Wienbeck (TC Prisdorf), Jesko Wede (TSV Kremperheide), Rolf Dieter Möller (TC Ellerbek) und Fabian Stieler (TSV Seestermühe).

Spielerwechsel: Das Spielerkarussell dreht sich zum Ende der Saison. Schmerzlicher Verlust für den Verband entsteht durch den Wechsel des langjährigen Spitzenspieler Jan Greve vom TC Logopak zum Hamburger Topclub UHC Hamburg. Christian Matics Veränderung von den Regionalliga Herren des TC Alsterquelle/Henstedt-Ulzburg zum TC Falkenberg-TuS Quickborn hat berufliche Gründe. Christian: -Ich arbeite seit zwei Jahren hauptberuflich als Trainer in Quickborn. Ich begleite David Mayer auf der Weltranglistentour für Junioren und betreue mit Tim Wrede ein weiteres Nachwuchstalent. Mit meinem Wechsel wollte ich auch ein Vorbild für meine Spieler sein. - Kein Wechsel aber ein Comeback beim KSV Kummerfeld. Björn Dassau, früherer Leistungsträger der Landesligamannschaft des VFL Pinneberg, trainiert nach einer dreijährigen, verletzungsbedingten Auszeit wieder. Björn dazu - Ich kann mich endlich wieder schmerzfrei bewegen, dann bringt Tennis Spaß. Wenn dies so bleibt und ich es schaffe, fünf bis sechs Kilo abzunehmen, werde ich in der kommenden Saison wieder angreifen.- Das Abnehmen kommt schneller als er denkt, die Trainingseinheiten mit seinem Teamkameraden Finn Meinecke zeigen erste Wirkung.

Trainerwechsel: Volker Stuhlmacher hört auf, Björn Keller , 1. Herren LTC Elmshorn kommt. Der TV Uetersen verändert sich im Trainerbereich. Der bisherige Coach, Volker Stuhlmacher, verlässt den Verein und tritt ebenso von seinem Amt als Kreisjugendwart zurück. Der Neue, Landesligaspieler Björn Keller, möchte eine Tennisschule am Fourniermühlenweg aufbauen.

Festnahme: Man kann gar nicht so schlimm denken, wie es heutzutage kommen kann. Während des Volksbank Elmshorn Street Tennis Tages der Elmshorner Schulen, ca. 600 Teilnehmer, auf dem Buttermarkt wurden die Veranstalter von aufgeregten Schülern informiert, dass zwei Männer versuchten, Schülerinnen unsittlich –anzumachen-. Die herbeigerufene Polizei konnte die Beiden noch vor Ort festnehmen.

Aufstieg: Die Herren 50 der TG Barmstedt sind in der Sommersaison 2010 das einzige Team aus dem Kreis Pinneberg, das in der Regionalliga Nord-Ost vertreten sein wird. Reinhard Schiewe und sein Team treffen dabei auf den TC Berliner Bären, den TC Grün-Weiß Nicolassee, den Lingener TV, die SV Großburgwedel, den Harburger TB sowie den Sieger des Relegationsspieles Zehlendorfer Wespen gegen Hermsdorfer SC.

Ärger: Die Verbandsoberen des TV Schleswig-Holstein sind nicht glücklich über den TennisFan. Würde der doch Vieles in die Welt setzen, was angeblich so nie gesagt oder geplant wurde. Von Zurechtrücken, Klarstellen, Zurücknehmen und Gegendarstellungen ist die Rede. Bisher ist vom Verband noch keine Gegendarstellung eingetroffen, warum dieses? Sind sie sich uneins, welche Artikel sie nicht so gern im TennisFan gelesen hätten. Eines ist klar. Der schöne Satz eines Co-Autors des TennisFan kommt in diesem Punkt voll zur Geltung -und wir wissen, wovon wir schweigen, wenn wir schreiben-. Warten wir also ab, was kommt.

Meinung: Die in diesem Heft angesprochenen Punkte, wie Matchtiebreak, KSV Kummerfeld und eventuelle Sanktionen gegen sechs Teams der Herren 50/55 Endrunde können den Eindruck erwecken, als wenn die Hüter der Regeln und Finanzen der Verbände und des DTB geradezu darauf hoffen, dass den Vereinen –Fehler- unterlaufen. Können dann doch Sanktionen, gleichbedeutend mit Geldstrafen, verhängt werden, die die klammen Konten füllen. Kennen wir das nicht irgendwoher? Ähnlich verfahren doch die Gemeinden: keiner darf falsch parken, alle aber hoffen darauf, damit die Kasse stimmt. Falschparker und Regelbrecher als Retter der Nation?

Rothenbaum 4: Deutlich teurer als die freien TennisFan Gewinnkarten waren die –preiswerten- Jugendtickets. Die, die diese kaufen mussten, empfanden den Preis hierfür leicht überteuert. Das war die einhellige Meinung nicht nur des Trainers vom TSV Sparrieshoop, Jochen Boyke; und seinen Jugendlichen.


Jochen Boyke und seine Jugendtruppe vom TSV Sparrieshoop.

Jugendcamps: Tenniscamps sind in. Keine Eltern weit und breit, Eltern - keine Kinder weit und breit, und die Trainer im Griff. Neben Tennis, wenn Tennis überhaupt denn sein muss, sind Übernachtungen im Clubhaus oder in der Tennishalle beliebt. Ein Tennisfreier Tag hat sich bei fast allen Vereinen als überaus motivierend herausgestellt. An dem geht es dann in den Heidepark, nach St. Peter Ording oder in den Hochseilgarten. Kaum ein Jugendlicher, der im nächsten Jahr nicht wieder mit dabei ist. Internationale Gäste hatte die Vereinskombination TV Moorrege-TC Heist. Ihr Jugendcamp hatte Besuch einer Gruppe Jugendlicher aus Ungarn.

Meditation: Thomas Kosinski, Chefredakteur des Tennis Magazin, hat einen Tipp parat, der überraschend daherkommt. -Mein Trainer erklärte mir, dass seine Tenniskinder das Abziehen und Linien putzen hassen, ja es sogar als Strafdienst betrachten, vor dem man sich gern drückt. Dabei ist das Gegenteil richtig: Aus der Bewegungspädagogik weiß man, dass räumliche Erfahrungen das seelische Gleichgewicht fördern. Wer sich im Raum gut orientieren kann, wird sich darin auch wohlfühlen. Wer seine Linien ordentlich putzt, kommt an jeder Ecke des Platzes vorbei und schult nebenher seine räumlich-sinnliche Wahrnehmung, der perfekte Ort und Rahmen für ein inneres Zwiegespräch. Durchdenken Sie diese Überlegungen, wenn Sie das nächste Mal ein Schleppnetz ziehen-. Ich gebe zu, so habe ich das Abziehen bisher nicht betrachtet. Bei nächster Gelegenheit gilt es, dies zu testen.

Rücktritt: Der Kreistennisverband Pinneberg steht nach dem Rücktritt von Volker Stuhlmacher wieder ohne einen Jugendwart da.

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